Funktionen und
Komponenten

mehr erfahren

enev-kit
Technik

mehr erfahren

Planung
leicht gemacht

mehr erfahren

Nachrüstung in
Bestandgebäuden

mehr erfahren

Berechnung
Energieverlust

mehr erfahren

Ratgeber
Systemauswahl

mehr erfahren

Wichtige
Downloads

mehr erfahren

Kompetente
Partner

mehr erfahren

Die traditionelle Schachtentrauchung

Die Landesbauordnungen schreiben für Fahrschächte von Aufzügen Rauchabzugsöffnungen mit einer Größe von 2,5 % der Grundfläche des Schachtes, mindestens aber 0,1 m² vor.

Traditionell werden deshalb Permanentöffnungen entsprechender Größe im Schachtkopf erstellt.

Bei Fahrschächten innerhalb der thermischen Gebäudehülle strömt warme Raumluft durch die Spalten der Schachttüren in den Schacht und, verstärkt durch den Kamineffekt, durch die Rauchabzugsöffnung ins Freie.

Erhebliche Wärmeverluste und hohe Heizkosten sind die Folge.

enev-kit Sicher entrauchen, kontrolliert lüften

Die Vorteile der enev-kit Schachtentrauchung:

  • Ein System für alle Anforderungen und Schachthöhen
  • Einfachste Planung und Realisierung
  • Für Neubau- und Bestandsanlagen
  • Heiz- und Klimatisierungskosten in erheblichem Umfang einsparen
  • Kontrollierte Lüftung
  • Geringere Zugluft in Gebäuden
  • Integrierte vollautomatische Lüftungsfunktionen
  • CO2 Sensorik, Feuchtigkeitssensor (optional), Temperaturüberwachung, Timer
  • Antragsfreie Inverkehrbringung durch geregelte Komponenten
  • Zugelassen für den Betrieb in Brandmeldeanlagen (in BMA Ausführung)
  • Vertrieb, Montage und Wartung durch Aufzug Fachbetrieb
  • Niedrige Wartungskosten
  • Alles aus einer Hand spart Zeit und Geld

Funktionsweise

Das enev-kit setzt sich aus dem Rauchansaugsystem, einer Ansaugleitung aus Kunststoffrohr, einer Filter- und Serviceeinheit sowie einer motorisch betätigten Jalousieklappe und einem Display zusammen.

Dabei übernimmt das RAS die Aufgabe, aus dem zu überwachenden Bereich über das Ansaugleitungsnetz kontinuierlich Luft zu entnehmen und diese auf kleinste Rauchpartikel zu überwachen.

Im Falle einer Rauchdetektion öffnet sich die im Schachtkopf vor der Rauchabzugsöffnung montierte Jalousieklappe und der Rauch kann ungehindert abziehen. Parallel führt der Aufzug eine Brandfallfahrt aus. Eine Wiederinbetriebnahme erfolgt erst nach Überprüfung und Reset durch einen Aufzugmonteur.

Im Normalfall befindet sich die Jalousieklappe im geschlossenen Zustand und verhindert so das Entweichen von Wärme aus dem Gebäude.

Zur Belüftung des Schachtes ist eine Temperatur- und Zeitsteuerung enthalten. Bei Stromausfällen öffnet sie über einen Federmechanismus und gewährleistet so die Sicherheit im Gebäude.

Eine standardmäßige permanente CO2-Überwachung der angesaugten Luft sorgt dafür, dass im Falle eines Extremzustandes (z. B. längerer Personeneinschluss in kleinen Aufzugschächten) die Jalousieklappe öffnet und der Schacht ausreichend belüftet wird.

Ein weiteres und wichtiges Glied in der Kette der Überwachung und Auslösung ist die Feuchtigkeitsmessung (optional). Hierüber wird ein optimales Raumklima zur Vorbeugung gegen Schimmelpilz erzielt. Der Gerätestatus und alle Raumklimainformationen werden auf dem Display angezeigt.

Abhängig vom Gebäudetyp und anderen Faktoren lassen sich jährlich Heizkosten im dreistelligen Bereich einsparen.

Das enev-kit öffnet die Jalousieklappe bei:

  • Rauchdetektion
  • Stromausfall
  • Störungen
  • Lüftungsfunktionen

Kontrollierte Lüftungsintervalle werden durch Messungen des Raumklimas eingeleitet:

  • CO2 – Lüftung bei überschreiten des Wertes von 1500 ppm
    (hygienischer Innenraumluftwert für frische Luft)
  • Temperatur – > 35°C (Betriebstemperatur Aufzüge 5 – 40°C)
  • Luftfeuchtigkeit – einstellbar 40 – 90 % relative Feuchte (optional)
  • Zeitschaltuhr – frei programmierbare Intervalle für Stoßlüftungen

enev-kit Technik

Einfach vorteilhaft!

Das enev-kit zeichnet sich aus, z. B. durch eine extrem einfache Montage. Fehler sind hier praktisch unmöglich. So sind beispielsweise sämtliche Kabelenden mit eindeutigen Steckern ausgerüstet und die Kabellängen ausreichend bemessen. Das Gebrauchsmuster geschützte Stecksystem der Rohrleitung ist praktikabel und schnell. Es wird kein Werkzeug oder Tool benötigt, welches nicht jeder Monteur im Fahrzeug hat. So sind Montage und Inbetriebnahme in wenigen Stunden erledigt.

Einfach günstig!

Der günstige Preis ist Voraussetzung für eine schnelle Amortisation. Die Senkung von Betriebskosten gilt als Argument für eine Investition – Amortisationszeiten von mehr als 5 Jahren können nur selten überzeugen.

Einfach sicher!

Sicherheit ist Grundvoraussetzung. Die eingesetzten Komponenten sind absolut hochwertig und stabil. Im Zuge der auftragsbezogenen Parametrierung des RAS kommt jedes enev-kit vor der Auslieferung auf das Prüffeld.

Antragsfreie Inverkehrbringung

Das System zur Rauchableitung aus Fahrschächten von Aufzügen im Inneren von Gebäuden besteht aus geregelten Bauprodukten.

NRWG (Natürliches Rauch- Wärme- Abzuggerät)
DIN EN 12101-2 : 2003 (für Dach- und Wandeinbau)

Rauchansaugmelder:
VDS DIN EN 54-20 : 2006 + AC: 2008
0757-CPR-288-9004008-2-2, 0757-CPR-288-9004008-1-2
G 216077, 0786-CPR-21515. G216076, 0786-CPR-21514
Zugelassen für den Einsatz in Brandmeldeanlagen

enev-kit Montage Video

Prospekt enev-kit als PDF zum Download

Verschlusseinrichtungen

Jalousieklappen mit beidseitig isolierten Lamellen gegen Kondensatbildung und Federrücklaufantrieb. Maße entnehmen Sie bitte der Tabelle unter dem Punkt Planung.

Jalousieklappen mit Einbaurahmen für die flächenbündige Montage.

Dach- und Wetterschutzkomponenten

Dachhauben sind in u.a. aufgeführten Größen lieferbar und können vor der Aufzugsmontage zur Baustelle geliefert werden.

Größen in mm/Freier Querschnitt m2:
400 x 400 / 0,13
500 x 500 / 0,21
600 x 600 / 0,31
700 x 700 / 0,44
800 x 800 / 0,54
900 x 900 / 0,60
1000 x 1000 / 0,67
1100 x 1100 / 0,74
1200 x 1200 / 0,80

Hinweis:
Die Dachhaube muß vollflächig auf dem Flachdach aufstehen.Die Montage erfolgt bauseits.

Sollten die Platzverhältnisse im Schachtkopf die Montage der Jalousieklappe nicht zulassen, kann die Klappe in der Dachhaube integriert, bestellt werden.
Vorrausgesetzt dass nach dem Einbau die Dachhaube weiterhin zugänglich ist.
(Die Montage der Dachhauben erfolgt nach den Dachdeckerrichtlinien)

Wetterschutzgitter Aluminium natur mit Vogelschutzgitter
72% freier Querschnitt, (optional Pulverbeschichtung in RAL)
Größen in sämtlichen Formaten lieferbar
(Seitliche Entrauchung laut LBO nicht mehr zulässig. Ausnahme bei Bestand)

Planung

RAS (Rauchansaugsystem)
VDS, DIN EN 54-20 zertifiziert
Temperaturbereich: -20 bis +60 °C
Schutzart: IP 54
Leistungsaufnahme:
Dauerbetrieb – 150mA
Anlaufstrom – 450 mA
vormontiert auf Montageplatte
(H x B x T: 652 x 390 x 148 mm)

Betriebsspannung
24V DC von Aufzugsteuerung, alternativ Netzteil 230V/24V

Brandfallfahrt Aufzugsteuerung: Anschluss über potentialfreien Kontakt

Optionale Anschlüsse für:

  • optische/akustische Signalgeber
  • Rauchabzugtaster (Notauf)
  • Zustandsmeldungen
  • Brandmeldeanlagen (Klärung im Einzelfall erforderlich)
  • Gebäudeleittechnik

Jalousieklappen mit stromloser Federrückstellung zertifiziert als NRWG nach DIN EN 12101-2 für Dach- und Wandeinbau. Größen gemäß Tabelle.

  • Lamellen beidseitig mit Kondensatschutzbeschichtung
  • Halteleistung: 2 Watt
  • keine Notstromversorgung erforderlich

Ansaugrohr

  • PVC Rohr ø 25 mm
  • Aluminium Steckverbinder mit Ansaugbohrung
  • Montageschellen

Montage im Maschinenraum
Bei der Montage im Maschinenraum ist eine Kernbohrung von 35 mm in der Schachtdecke zur Durchführung des Ansaugrohres erforderlich. Alternativ kann ein 2,50m Flexschlauch durch z. B. einen Kabeldurchbruch in den Schacht geführt werden.

Es können max. zwei Jalousieklappen von einem Rauchansauggerät angesteuert werden.

Duplexschächte mit Mauerwerkstrennung können mittels U-Strang mit einem Rauchansaugsystem überwacht werden.

U-Strang Art. 0500 erforderlich

Bauseitige Wetterschutzabdeckung

Die äußere Abdeckung der Entrauchungsöffnung erfolgt bauseits in Form einer Wetterschutzhaube oder eines seitlich angebrachten Wetterschutzgitters. Diese Arbeiten sind in der Ausschreibung unter dem Gewerk Dachdeckerarbeiten anzuführen. (Dachhauben lieferbar von 400 x 400 bis 1200 x 1200 mm)

Einbausituation auf dem Schachtkopf:
Der geometrische Querschnitt der Wetterschutzabdeckung (Deflektorhaube) beträgt mindestens die Größe der lichten Öffnung der Jalousieklappe.

Einbausituation seitlich am Schachtkopf (LBO beachten):
Der geometrische Querschnitt des Wetterschutzgitters beträgt mindestens die Größe der lichten Öffnung der Jalousieklappe.

Die Angaben zu lichten Öffnungen entnehmen Sie der Tabelle A.

Bauseitige Auskleidung der Laibungen mit dünnem Dämmmaterial der Wärmeleitgruppe WLG 030.
z.B. Styrodur C 20 mm
So ist sichergestellt, dass
a) kein Kondensat entsteht
b) keine Feuchtigkeit in den Beton eindringen kann
c) der Ausschnitt nicht zu groß wird

Rauchabzugöffnung direkt an ein/zwei Schachtwänden. Bei dieser Variante ist die Rohbauöffnung 50 mm größer anzulegen, da der Befestigungswinkel den freien Querschnitt reduziert.
Stützwinkel (Art.Nr. 2030) bei der Bestellung angeben.

Planung Jalousieklappen

Jalousieklappen sind gemäß den Maßen der Tabelle lieferbar. Die Lamellen sind beidseitig mit Neopren Zellkautschuk gegen Kondensatbildung beschichtet (Optional bei enev-kit light).
Standardmaße lichte Öffnung:
400 x 400 mm, 500 x 500 mm, 600 x 600 mm

Geometrische Lüftungsquerschnitte der Jalousieklappe
Der geometrisch wirksame Querschnitt (LBO) einer Rauchabzugsöffnung muss nach Montage der Verschlusseinrichtung erhalten bleiben. Beispiel:
Die lichte Öffnung der Jalousieklappe (Maß B x H) beträgt
400 x 400 mm = 0,16 m
Geometrischer Querschnitt ./. der Lamellen beträgt 0,11 m

Nachrüstung im Bestand lohnt sich!

Negative Folgen einer permanenten Rauchabzugsöffnung sind:

  • Erhebliche Heizkostenverluste (Klimatisierungskosten).
  • Zugluft im Gebäude.
  • Pfeifgeräusche im Schacht und an den Türen.

Eine Beispielmessung zeigt Ihnen wie hoch die Heizkostenverluste sein können.

Messung an der Aufzugsanlage 221-02 auf dem Gelände der Lufthansa Technik
AG, Weg beim Jäger 193, Hamburg

Durchführung: 14.04.-18.04.11 über 93 Stunden

Personenaufzug 1000kg
Entrauchungsöffnung 0,1 qm
Schachthöhe 17,80 Meter
Standardschachtgröße 1,65 x 2,50 Meter
5 Zugänge, übereinander liegend
Automatische Schiebetüren 900 x 2000 (einseitig)
Triebwerksraum oben, über dem Schacht
Mittlere Frequentierung – ca. 500 Fahrten/Tag
Klassische Büronutzung
Mittlerer Innentemperatur 21,84°C
Mittlere Außentemperatur 11,99°C

Gesamtverlust (6 Cent/kWh / Zeitraum Messung) EUR : 20,48
Gesamtverlust (6 Cent/kWh / 1 Jahr) EUR : 1.928,95

Energiekostenberechnung der Lüftungswärmeverluste bei Schachtentrauchung mit Permanentöffnung.

Berechnungsgrundlage: Recknagel und Sprenger. Als Grundlage für die Berechnung sind Türspalten mit einer Breite von 3 mm angenommen. Eine Außentemperatur im Jahresmittel von 10°C und eine Rauminnentemperatur von 20°C. Auf Grund unterschiedlicher Gegebenheiten bei Gebäuden können die Ergebnisse nur als annähernder Wert verstanden werden.

Ratgeber für die Systemauswahl

Die DIN VDE 0833-2 regelt das Planen, Errichten, Erweitern, Ändern und Betreiben von Brandmeldeanlagen. Danach ist u. a. die Eignung automatischer Brandmelder in Abhängigkeit von Raumhöhen und Wandabständen festgelegt, um eine sichere und rechtzeitige Auslösung im Brandfall zu gewährleisten.
Deshalb sollte bereits in der Planungsphase das richtige System ausgewählt werden. Als Planungshilfe werden die unterschiedlichen Meldertypen mit den relevanten Errichtervorschriften gemäß DIN VDE 0833-2 vorgestellt.

Zitat: DIN VDE 0833-2 Quelle Beuth Verlag GmbH

6.2.7.7 Abstand von Meldern mit Sensorpunkten zu Lagergütern, Einrichtungen und Einbauten (Punktförmige Rauchmelder)

Grundsätzlich darf der horizontale und vertikale Abstand der Sensorpunkte zu Lagergütern oder Einrichtungen an keiner Stelle 0,5m unterschreiten. Bei geringeren Abständen der Sensorpunkte als 0,5m zu Einbauten, wie z.B. Leitungen, Rohren oder Leuchten, aber auch bei erforderlichen größeren Abständen, z.B. im Bereich von Luftaustrittsöffnungen muss sichergestellt sein, dass die Brandkenngrößen ungehindert die Sensorpunkte erreichen können.

6.2.7.6 Abstand von Meldern mit Sensorpunkten zu Wänden (Punktförmige Rauchmelder)

Die Abstände der Sensorpunkte zu Wänden dürfen nicht kleiner als 0,5m sein, ausgenommen bei Gängen, Kanälen und ähnlichen Gebäudeteilen mit weniger als 1m Breite. Sind Unterteilungen, Balken oder z.B. unter der Decke verlaufende Klimakanäle vorhanden, die näher als 0,25m an die Decke reichen, so muss auch zu den Bauteilen der seitliche Abstand mindestens 0,5m betragen.

6.2.7.11 Anordnung und Abstände von linienförmigen Rauchmeldern

Die Mittelachse des Überwachungsstrahls darf nicht näher als 0,5m zu Wänden, Einrichtungen oder Lagergütern angeordnet werden. Hiervon sind Aussparungen in Unterteilungen der Decke, durch die der Lichtstrahl verläuft, nicht betroffen.
Die Betauung bzw. Vereisung optischer Komponenten, z.B. Reflektor, ist zu vermeiden.

Wärmepolster unter Dachflächen können verhindern, dass aufsteigender Rauch an die Decke gelangt. Der Melder muss deshalb unterhalb eines zu erwartenden Wärmepolsters montiert werden.

6.2.7.15 Anordnung von Ansaugrauchmeldern

Ansaugöffnungen von Ansaugrauchmeldern sind wie punktförmige Rauchmelder nach DIN EN 54-7 zu planen.

Bei Raumhöhen über 12m dürfen nur Ansaugrauchmelder DIN EN 54-20, Klasse A oder Klasse B, verwendet werden.

Rohrleitungen von Ansaugrauchmeldern mit Ansaugöffnungen dürfen, abweichend von der sonst horizontalen Anordnung, vertikal entlang von Aufzugschächten installiert werden. Verläuft die Rohrleitung in der Mitte zwischen den Aufzugschächten, dürfen höchstens 2 unmittelbar benachbarte, zueinander offene Schächte mit einem Ansaugrauchmelder überwacht werden.

Wichtige Downloads

Für Planungsfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Verkaufs- und Planungsunterlagen enev-kit
Angebotsanfrage (PDF)
Texte Leistungsverzeichnis (Worddatei)
Ausschreibungstexte für Dachhauben (Worddatei)

Kompetente Partner

Für den Vertrieb, die fachgerechte Montage und Wartung stehen Ihnen fast alle Aufzug Fachbetriebe zur Verfügung.

Unsere Partner verfügen über erfahrene Monteure, die neben Ihrem Aufzug auch das enev-kit im Service betreuen. Somit benötigen Sie nur ein Unternehmen, das für die Sicherheit Ihres Liftes und die Schachtentrauchung zuständig ist.

Die regelmäßige Wartung und Prüfung übernimmt Ihr Aufzug Fachbetrieb.

MUSTERBAUORDNUNG
FASSUNG NOVEMBER 2002

Zuletzt geändert am 13 Mai 2016
(3) Fahrschächte müssen zu lüften sein und eine Öffnung zur Rauchableitung mit einem freien Querschnitt von mindestens 2,5 v. H. der Fahrschachtgrundfläche, mindestens jedoch 0,10 m² haben. Diese Öffnung darf einen Abschluss haben, der im Brandfall selbsttätig öffnet und von mindestens einer geeigneten Stelle aus bedient werden kann. Die Lage der Rauchaustrittsöffnungen muss so gewählt werden, dass der Rauchaustritt durch Windeinfluss nicht beeinträchtigt wird.

Allgemeine Ausführungsverordnung des Innenministeriums zur Landesbauordnung (LBOAVO) vom 17. November 1995 (GBl. Nr. 34/1995). Zuletzt geändert am 01. März 2010
(3) Fahrschächte müssen zu lüften sein und eine Öffnung zur Rauchableitung mit einem freien Querschnitt von mindestens 2,5 Prozent der Fahrschachtgrundfläche, mindestens jedoch 0,1 m² haben. Die Lage der Rauchaustrittsöffnungen muss so gewählt werden, dass der Rauchaustritt durch Windeinfluss nicht beeinträchtigt wird.

Bayerische Bauordnung (BayBO) in der Fassung der Bekanntmachung vom 14. August 2007 mit den Vollzugshinweisen [in Kraft seit 01. Juli 2013 – GVBI 7/2013] (3) 1 Fahrschächte müssen zu lüften sein und eine Öffnung zur Rauchableitung mit einem freien Querschnitt von mindestens 2,5 v.H. der Fahrschachtgrundfläche, mindestens jedoch 0,10 m² haben. 2 Diese Öffnung darf einen Abschluss haben, der im Brandfall selbsttätig öffnet und von mindestens einer geeigneten Stelle aus bedient werden kann. 3 Die Lage der Rauchaustrittsöffnungen muss so gewählt werden, dass der Rauchaustritt durch Windeinfluss nicht beeinträchtigt wird.

Bauordnung für Berlin (BauO Bln) vom 29. September 2005
Zuletzt geändert am 29. Juni 2011
(3) ¹Fahrschächte müssen zu lüften sein und eine Öffnung zur Rauchableitung mit einem freien Querschnitt von mindestens 2,5 Prozent der Fahrschachtgrundfläche, mindestens jedoch 0,10 m² haben. Diese Öffnung darf einen Abschluss haben, der im Brandfall selbsttätig öffnet und von mindestens einer geeigneten Stelle aus bedient werden kann. Die Lage der Rauchaustrittsöffnungen muss so gewählt werden, dass der Rauchaustritt durch Windeinfluss nicht beeinträchtigt wird.

Zuletzt geändert 19. Mai 2016
§ 39 Aufzüge
(3) Fahrschächte müssen zu lüften sein und eine Öffnung zur Rauchableitung mit einem freien Querschnitt von mindestens 2,5 Prozent der Fahrschachtgrundfläche, mindestens jedoch 0,10 Quadratmeter haben. Diese Öffnung darf einen Abschluss haben, der im Brandfall selbsttätig öffnet und von mindestens einer geeigneten Stelle aus bedient werden kann. Die Lage der Rauchaustrittsöffnungen muss so gewählt werden, dass der Rauchaustritt durch Windeinfluss nicht beeinträchtigt wird.

Bremische Landesbauordnung (BremLBO)
Zuletzt geändert am 03. Juni 2014
(3) Fahrschächte müssen zu lüften sein und eine Öffnung zur Rauchableitung mit einem freien Querschnitt von mindestens 2,5 v. H. der Fahrschachtgrundfläche, mindestens jedoch 0,10 m² haben. Die Lage der Rauchaustrittsöffnungen muss so gewählt werden, dass der Rauchaustritt durch Windeinfluss nicht beeinträchtigt wird.

Hamburgische Bauordnung (HBauO)
Vom 17. Februar 2016
(3) Fahrschächte müssen zu lüften sein und eine Öffnung zur Rauchableitung mit einem freien Querschnitt von mindestens 2,5 vom Hundert der Fahrschachtgrundfläche, mindestens jedoch 0,1 m² haben. Die Lage der Rauchaustrittsöffnungen muss so gewählt werden, dass der Rauchaustritt durch Windeinfluss nicht beeinträchtigt wird.

Hessische Bauordnung (HBO)
Vom 18.02.2011
Fahrschächte müssen zu lüften sein und eine Öffnung zur Rauchableitung mit einem freien Querschnitt von mindestens 2,5 vom Hundert der Fahrschachtgrundfläche, mindestens jedoch 0,1 m² haben. Die Lage der Rauchaustrittsöffnungen muss so gewählt werden, dass der Rauchaustritt durch Windeinfluss nicht beeinträchtigt wird.

Landesbauordnung Mecklenburg-Vorpommern (LBauO M-V)
Vom 15. Oktober 2015
Fahrschächte müssen zu lüften sein und eine Öffnung zur Rauchableitung mit einem freien Querschnitt von mindestens 2,5 vom Hundert der Fahrschachtgrundfläche, mindestens jedoch 0,10 m² haben. Diese Öffnung darf einen Abschluss haben, der im Brandfall selbsttätig öffnet und von mindestens einer geeigneten Stelle aus bedient werden kann. Die Lage der Rauchaustrittsöffnungen muss so gewählt werden, dass der Rauchaustritt durch Windeinfluss nicht beeinträchtigt wird.

Allgemeine Durchführungsverordnung zur Niedersächsischen Bauordnung (DVNBauO §21 Aufzüge)
Vom 11. März 1987
Zuletzt geändert am 26. September 2012
Fahrschächte müssen gelüftet werden können und an ihrer obersten Stelle eine ins Freie führende Öffnung zur Rauchableitung haben, deren freier Querschnitt mindestens 2,5 Prozent der Grundfläche des Fahrschachts, mindestens jedoch 0,10 m² betragen muss. 2 Die Öffnung muss so angeordnet sein, dass der Rauchaustritt durch Windeinfluss nicht beeinträchtigt wird; sie darf einen Abschluss haben, wenn dieser sich bei Raucheintritt in den Fahrschacht selbsttätig öffnet und von außen von Hand geöffnet werden kann.

Bauordnung für das Land Nordrhein-Westfalen – Landesbauordnung – (BauO NRW)
In der Fassung der Bekanntmachung vom 15.12.2016

(3) Der Fahrschacht muss zu lüften und mit Rauchabzugsvorrichtungen versehen sein. Die Rauchabzugsöffnungen in Fahrschächten müssen eine Größe von mindestens 2,5 vom Hundert der Grundfläche des Fahrschachtes, mindestens jedoch von 0,10 m² haben. Diese Öffnung darf einen Abschluss haben, der im Brandfall selbsttätig öffnet und von mindestens einer geeigneten Stelle aus bedient werden kann. Die Lage der Rauchaustrittsöffnungen muss so gewählt werden, dass der Rauchaustritt durch Windeinfluss nicht beeinträchtigt wird.

Landesbauordnung Rheinland-Pfalz (LBauO)
Vom 24. November 1998
Zuletzt geändert am 01. August 2015
(3) Die Fahrschächte dürfen nur für Aufzugseinrichtungen benutzt werden. Sie müssen zu lüften und mit Rauchabzugsöffnungen mit einem freien Querschnitt von 2,5 v. H. der Grundfläche des Fahrschachts, mindestens von 0,10 m² versehen sein. Diese Öffnungen dürfen Abschlüsse haben, die im Brandfall selbsttätig öffnen und von mindestens einer geeigneten Stelle aus bedient werden können.

Bauordnung für das Saarland (LBO)
Vom 18. Februar 2004
Zuletzt geändert am 19. Mai 2004
(4) Fahrschächte müssen zu lüften sein und eine Öffnung zur Rauchableitung mit einem freien Querschnitt von mindestens 2,5 vom Hundert der Fahrschachtgrundfläche, mindestens jedoch 0,10 m² haben. Die Lage der Rauchaustrittsöffnungen muss so gewählt werden, dass der Rauchaustritt durch Windeinfluss nicht beeinträchtigt wird.

Sächsische Bauordnung (SächsBO)
Vom 01. Mai 2014
(3) Fahrschächte müssen zu lüften sein und eine Öffnung zur Rauchableitung mit einem freien Querschnitt von mindestens 2,5 Prozent der Fahrschachtgrund-fläche, mindestens jedoch 0,10 m² haben. Die Lage der Rauchaustrittsöffnungen
muss so gewählt werden, dass der Rauchaustritt durch Windeinfluss nicht beeinträchtigt wird.

Bauordnung Land Sachsen-Anhalt (BauO LSA)
Vom 10. September 2013
(3) Fahrschächte müssen zu lüften sein und eine Öffnung zur Rauchableitung mit einem freien Querschnitt von mindestens 2,5 v. H. der Fahrschachtgrundfläche, mindestens jedoch 0,10 m² haben. Diese Öffnung darf einen Abschluss haben, der im Brandfall selbsttätig öffnet und von mindestens einer geeigneten Stelle aus bedient werden kann. Die Lage der Rauchaustrittsöffnungen muss so gewählt werden, dass der Rauchaustritt durch Windeinfluss nicht beeinträchtigt wird.

Landesbauordnung für das Land Schleswig-Holstein (LBO)
In der Fassung der Bekanntmachung vom 10. Januar 2000
Zuletzt geändert am 22. Januar 2009
(3) Fahrschächte müssen zu lüften sein und eine Öffnung zur Rauchableitung mit einem freien Querschnitt von mindestens 2,5 % der Fahrschachtgrundfläche, mindestens jedoch 0,10 m² haben. Diese Öffnung darf einen Abschluss haben, der sich im Brandfall selbsttätig öffnet und von mindestens einer geeigneten Stelle aus bedienbar ist. Die Lage der Rauchaustrittsöffnungen muss so gewählt werden, dass der Rauchaustritt durch Windeinfluss nicht beeinträchtigt wird.

Thüringer Bauordnung (ThürBO)
Vom 13. März 2014
(3) Fahrschächte müssen zu lüften sein und eine Öffnung zur Rauchableitung mit einem freien Querschnitt von mindestens 2,5 vom Hundert der Fahrschachtgrundfläche, mindestens jedoch 0,10 m² haben. Diese Öffnung darf einen Abschluss haben, der im Brandfall selbsttätig öffnet und von mindestens einer geeigneten Stelle aus bedient werden kann. Die Lage der Rauchaustrittsöffnungen muss so gewählt werden, dass der Rauchaustritt durch Windeinfluss nicht beeinträchtigt wird.

Stand 3/2019

enev-kit Montage Video